„Die Söhne“

Mit einem lauten „Toi, toi, toi“ vom Publikum begann das Stück „Die Söhne“ der Mittelschule Burgebrach. Welcher Sohn ist wohl der beste der Frauen? Darum stritten sich die Mütter, nur eine zurückhaltende Frau kann nicht sagen, was ihr Sohn kann. Die anderen Mütter belächeln sie mitleidig aber auch hochnäsig. Nach dem Befüllen der Eimer müssen die Frauen eine Ruhepause einlegen, denn die Last ist schwer. Da kommen die Jungen und zeigen, was sie drauf haben. Die Mütter sind gerührt und stolz und die Knaben sonnen sich im Lob. Nur der eine Sohn, der angeblich nichts kann, fasst sich ein Herz und trägt die schweren Eimer  seiner Mutter nach Hause. Nun erscheinen die hoch gelobten Söhne der Mütter in einem anderen Licht.  Die Mütter der „talentierten“ Söhne gehen zu den beiden Alten, die die Szenerie beobachtet hatten, und fragen sie, was sie von ihren Söhnen halten. Die beiden antworten nur: Sie haben nur einen Sohn gesehen.

Die Schultheatergruppe der Mittelschule Burgebrach schaffte es mit wenig Worten aber großer spielerischer Ausdruckskraft die Botschaft des Stückes darzustellen. Es kommt nicht auf die oberflächlichen Talente der Menschen an, sondern ob man in den entscheidenden Momenten zu den Menschen hält, die einen lieben.

 

Interview mit Kevin und Fabian:

Reporter: „Habt ihr schon Lampenfieber vor dem Auftritt?“

Fabian: „Ich habe Angst Fehler zu machen oder dass es zu einer Zeitverzögerung kommt.“

R: „Könnt ihr euch vorstellen später mal Schauspieler zu werden?“

Kevin: „Nein, das kann ich mir nicht so gut vorstellen, aber ich würde gerne als Techniker hinter der Bühne arbeiten!“

Fabian: „Ich kann mir sehr gut vorstellen mal Schauspieler zu werden!“

R: „Seit wann spielt ihr denn schon Theater?“

Fabian: „Ich spiele schon zwei Jahre im Theater!“

Kevin: „Ich bin schon seit drei Jahren beim Theater engagiert!“