Ibrahim mit allem was ihm auf der Flucht noch geblieben ist

 

In dem Stück geht es um Ibrahim, der wegen Krieg aus seinem Land fliehen musste. Auf einem Marktplatz sieht man einen Vater mit seinem Sohn, die sich verschiedene Darbietungen ansehen. Es präsentiert zum Beispiel die stärkste Frau der Welt ihr Talent, die mit der bloßen Hand zwei Steinbrocken heben kann. Danach folgt ein Clown, der Seifenbalsen für alle Zuschauer macht. Auch ein Pantomimekünstler und eine Akkordeonspieleren sind dabei. Plötzlich kommt eine Kartenverkäuferin, die Werbung für einen Tanzwettbewerbt macht und alle melden sich für den Wettbewerb in der Stadt an.

Als Ibrahim nach einer langen Reise endlich in Deutschland ankommt, wird er aufgrund seiner Hautfarbe verspottet und beleidigt. Er zieht sich gekränkt und verzweifelt zurück. Im Meldeamt versucht er mehrmals eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen, die er aber auf Grund der fehlenden Unterlagen nicht bekommt. Auch mit einer Blume lässt sich die Chefin nicht umstimmen. Durch eine unerwartete Begegnung wird er zu dem Tanzwettbewerb eingeladen und nimmt diese Einladung gerne an. Dort tretetn verschiedene Künstler auf, wie zum Beispiel die stärkste Frau, ein Sänger und eine Tänzerin. Schließlich ist Ibrahim an der Reihe und legt  eine atemberaubende Show hin. Alle Zuschauer sind begeistert, die Menge tobt. Der Sieger des Wettbewerns ist Ibrahim mit seinem Stück "aus einem fremden Land", er wird gebührend gefeiert.

Trotzdem ist er traurig, weil er immer noch keine Arbeitsgenehmigung hat. Ein Mann sieht den traurigen Fremden und hat Mitleid mit ihm. Er fragt nach dem Grund für seinen Trübsinn und erfährt schließlich, dass er immer noch keine Arbeitsgenehmigung hat. Zufälligerweise ist die Frau des Passanten die zuständige Sachbearbeiterin. Er holt sie schnell und bittet sie dieses eine Mal eine Ausnahme zu machen. Ibrahim hat endlich die Genehmigung und darf bleiben. 

 

Interview mit den Künstlern

Reporter: Wie lange habt ihr für eurer Theatherstück geprobt?

Künstler: Wir haben seit Anfang Januar bis Juli geprobt. 

Reporter: Welche Szene hat euch beim Theatherspielen am besten gefallen?

Künster 1: Alle Szenen waren super.

Künster 2: Die Tanzszene hat mir sehr gut gefallen!

Reporter: Wart ihr Aufgeregt?

Künster: Ja, wir waren alle sehr aufgeregt. Der Applaus war aber einfach Hammer!